Nach dem Stück ist vor dem Stück...



Wir entwerfen unser neues Stück gemeinsam mit Euch, unserem geliebten Publikum.
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Ich war ganz allein dort in der Finsternis,
und sonst war da nichts.

 

Die lächerliche Finsternis



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IM KULTURSCHOCK KÖNIGSHOFEN
(Kirchstraße 13 - Königshofen)

Premiere
Mittwoch, 18. April 2018
19:00 Uhr

2. Aufführung
Donnerstag, 19. April 2018
19:00 Uhr

3. Aufführung
Sonntag, 22. April 2018
19:00 Uhr

4. Aufführung
Freitag, 04. Mai 2018
19:30 Uhr
AUSVERKAUFT!

5. Aufführung
Samstag, 05. Mai 2018
19:30 Uhr
AUSVERKAUFT!

6. Aufführung
Freitag, 18. Mai 2018
19:30 Uhr
AUSVERKAUFT!

Leider sind gegenwärtig alle Vorstellungen ausverkauft.
Erfahrungsgemäß werden hin und wieder einzelne reservierte Karten wieder frei.
Bitte setzen Sie sich direkt mit uns in Kontakt, wenn Sie Interesse an frei werdenden Karten haben.
(Tel. 09343 - 509 506)

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Der Auftrag
Liquidierung eines wahnsinnig gewordenen Oberstleutnants.

Die Reise
Begegnen Sie in einer wirr wuchernden Welt, in der koloniale Geschichte und neokolonialistische Realitäten untrennbar miteinander verbunden sind, somalischen Piraten und italienischen Blauhelmsoldaten. Reisen Sie immer weiter in die Wildnis und Dunkelheit - in die Abgründe der menschlichen Seele.

Der Abend
Erleben Sie einen außergewöhnlichen Abend an außergewöhnlichen Orten - gespielt wird im Kulturschock Königshofen, im Bus auf dem Fluss „Hindukusch“ und an der Missionsstation von Reverend Carter.

Das Stück
Die lächerliche Finsternis von Wolfram Lotz, 2015 zum „Stück des Jahres“ nominiert, ist eines der meistgespielten Stücke im deutschsprachigen Raum - weil es einfach „saugut“ ist.
Denn „es gibt auf dem Theater ein Unwohlsein und bei Lotz ist es klug und lustig, böse.“
(Egbert Tholl in der Süddeutschen Zeitung)


Das Theater ist der Ort, an dem die Fiktion in Wirklichkeit umgewandelt wird.

Wolfram Lotz


Impressionen

Wir befinden uns in einer Explosion
- Ihr Ficker!

Fußnote


Interview mit Wolfram Lotz

Brüder und Schwestern,
das Unmögliche Theater ist möglich!

Wolfram Lotz

Wolfram Lotz

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::: Dramatiker des Jahres 2015 :::



Wolfram Lotz, geboren 1981 in Hamburg, wuchs im Schwarzwald auf. Er studierte Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaft in Konstanz, und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er schreibt Theaterstücke, Hörspiele, Lyrik und Prosa und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.

Auszeichnungen:

2005 Literaturpreis der österreichischen Stadt Steyr

2009 Stadtschreiber-Stipendium der Stadt Rottweil

2010 Publikumspreis des Stückemarkts des Berliner Theatertreffens für "Der große Marsch"

2010 Teilnahme an den Werkstatttagen des Burgtheaters Wien mit "Einige Nachrichten an das All"

2011 Kleistförderpreis für "Der große Marsch"

2011 Literatur-Förderpreis der Stadt Konstanz

2011 Stipendium Künstlerdorf Schöppingen

2011 Nachwuchsdramatiker 2011 in der Kritikerumfrage des Jahrbuchs von "Theater heute"

2012 Dramatikerpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft BDI e.V.

2013 Kasseler Förderpreis Komische Literatur zum Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor

2015 Einladung zum Theatertreffen Berlin mit "Die lächerliche Finsternis" in der Uraufführungsinszenierung von Dušan David Parízek am Akademietheater Wien

2015 Einladung zu den Mülheimer Theatertagen mit "Die lächerliche Finsternis" in der Uraufführungsinszenierung von Dušan David Parízek am Akademietheater Wien

2015 Dramatiker des Jahres

Im Oktober 2015 besuchte Wolfram Lotz unsere Generalprobe der "Nachrichten an das All" und las im Rebgut Lauda Veröffentlichtes und Unveröffentlichtes.

Die Lesung wurde gemeinsam veranstaltet von Theater Relatief, dem Rebgut Lauda und der Buchhandlung Moritz und Lux in Lauda.

Im Namen der menschlichen Freiheit, des Freischütz, Freiburgs, Frischkäses, Friederikes: Das Unmögliche Theater ist möglich!

Wolfram Lotz

Man hat versucht, uns zu erzählen, dass die Zeit linear vergeht. Das stimmt, aber wir glauben es nicht!
Man hat versucht, uns zu erzählen, dass alles von oben nach unten fällt. Das stimmt, aber wir glauben es nicht!
Man hat über Jahrtausende versucht, uns zu erzählen, dass wir sterben müssen. Auch wenn es stimmt, glauben wir es nicht!

Die Würstchen der Wahrheit, die für uns gebraten werden, wollen wir nicht mehr essen.

WOLFRAM LOTZ

Trailer Nachrichten an das All







...dass das Sterben nicht mehr gilt, man uns das nicht mehr nimmt, was uns das Einzige ist: Unser Leben.

Wolfram Lotz

Es gibt einen Ort! Brüder und Schwestern, es gibt einen Ort! Ihr wisst, dass ich das Theater meine.

Wolfram Lotz

Die Wirklichkeit ist ein löchriger Schuh, den wir uns so nicht anziehen werden!

Wolfram Lotz

Was also haben wir zu fordern in unseren Theaterstücken:
dass grünes grünes Moos auf unseren Köpfen wächst

Wolfram Lotz


Theater Relatief

Theater Relatief existiert seit Sommer 1996 unter der Leitung und Regie von Tobias Endres. Wir widmen uns ausschließlich zeitgenössischen Autoren und Stücken und suchen dabei nach neuen und ungewohnten Ausdrucksformen und Darstellungsmöglichkeiten.

Mit den gesellschaftskritischen Jagdszenen aus Niederbayern von Martin Sperr feierten wir im Gesellenhaus in Königshofen unsere erste Premiere.

Es folgten 1998 die Besucher von Botho Strauß, ein Verwirrspiel um Wirklichkeit, Schein und Theater auf der Kulturschockbühne und 1999 Peter Turrinis Die Schlacht um Wien, das wir in der Aula des MSG Lauda inszenierten.

Ein Augenblick vor dem Sterben
des Katalanen Sergi Belbel brachte uns schließlich wieder zurück auf die Kulturschockbühne – lebte doch dieses Spiel vom Sterben und Nicht-Sterben sowohl von der südländischen Mischung aus Tragik und Komik, als auch von der großen Nähe zum Publikum.

Diese Nähe zum Publikum, die eine intensive und bisweilen verstörende Intimität herstellt, ist ebenso charakteristisch für die Inszenierungen des Theater Relatief wie das Erproben ungewohnter Darstellungsmöglichkeiten, die sich aus den begrenzten Raummöglichkeiten der kleinen Kulturschockbühne ergeben.

Wenn Darsteller durch den Zuschauerraum auftreten, aus dem Fenster an der Bühne springen oder das gesamte Publikum während einer Aufführung in den Schankraum umzieht, weitet sich der begrenzte Raum der technischen Möglichkeiten zu einem unbegrenzten kreativen Spielraum, in dem überraschende Lösungen gefunden werden.

2002 brachten wir schließlich mit Helges Leben von Sibylle Berg nicht nur Frau Gott und Frau Tod auf die Bühne, sondern mit Tapir, Reh und Schnapphamster einen ganzen durchgeknallten Kleinzoo. In einer knallig-trashigen Revue feierten die Tiere den Abgesang auf die menschliche Spezies und ließen sich – nur zur Abendunterhaltung – von Frau Gott noch ein paar Menschen erschaffen.

Mit dieser Inszenierung bewiesen die Darsteller nicht nur ihre schauspielerische, sondern auch ihre gesanglichen Qualitäten. Gemeinsam mit Alfons Schmitt (Gitarre) wurden für die bunte Revue Lieder komponiert und einstudiert.

Nach einer fünfjährigen Pause, in der einige literarische Programme und Lesenachmittage entstanden, setzte Theater Relatief 2008 mit Terrorismus der Brüder Presnjakow die Tradition fort, zeitgenössisches Theater in ungewohnter Form auf die Bühne zu bringen.

Im April 2011 feierte Der Sturm von William Shakespeare im Gesellenhaus Königshofen Premiere.

2016 sendeten wir schließlich Einige Nachrichten an das All von und mit Wolfram Lotz.

Es gibt keinen Grund, mir das zu glauben, also tut es trotzdem!

Wolfram Lotz

Kontakt

Lasst uns nicht glauben, wenn es gelänge, dann sei es gelungen.

Wolfram Lotz